EC Kartenlesegerät im Handel: Welche Kosten wirklich anfallen
- 08. Juni 2026
- Lesezeit: 5 Min.
Wer heutzutage ein EC Kartenlesegerät sucht, meint meist ein Kartenterminal, das girocard, Kreditkarten und Mobile Wallets akzeptiert. Seit 2007 heißt die EC Karte offiziell girocard. Der Begriff „EC Kartenlesegerät“ ist zwar geblieben, aber die Geräte sind moderner geworden.
Unverändert ist jedoch die Tendenz, beim Vergleich nur auf den Gerätepreis zu achten. Entscheidend für die Gesamtkosten sind aber die monatliche Grundgebühr, die Art der Abrechnung und die Transparenz aller Kosten. Wer nur auf das Gerät schaut, zahlt am Ende oft mehr als nötig.
Beim Kostenvergleich kommt es auf drei Fragen an:
- Welche Ausgaben sind einmalig und welche wiederkehrend?
- Erhalte ich meine gesamtes Einnahmen ausgezahlt oder werden Gebühren direkt vom Umsatz abgezogen?
-
Fallen neben den Disagien noch weitere Transaktionsgebühren des Anbieters an?
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Die Kosten eines Kartenterminals setzen sich aus mehreren Positionen zusammen – nicht nur aus dem Gerätepreis.
- Disagien sind branchenüblich und unvermeidbar, aber zusätzliche Transaktionsgebühren müssen nicht sein.
- Manche Anbieter ziehen Gebühren direkt vom Umsatz ab – das macht die Buchhaltung deutlich komplizierter.
- Eine Übersicht über die Payment-Lösungen von Vert zeigt, wie transparent und nachvollziehbar Kosten dargestellt werden können.
Was ist ein Kartenterminal und was kostet es wirklich?
Kartenterminals akzeptiert verschiedene bargeldlose Zahlungsmethoden wie Girocard, Kreditkarten oder mobile Zahlungen.
Einen pauschalen Preis für ein Kartenterminal gibt es nicht. Die tatsächlichen Ausgaben setzen sich aus mehreren Kostenpositionen zusammen, die je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Wer nur die reinen Gerätepreise vergleicht, übersieht oft wichtige langfristige Kostenfaktoren wie Gebühren, Wartung oder Service.
Die Kostenpositionen im Überblick
| Kostenposition | Einmalig | Monatlich | Transaktionsbezogen |
| Gerätekaufpreis | Nein |
Nein |
|
| Gerätemiete / Leasing | Nein |
Nein |
|
| Monatliche Grundgebühr | |||
| Disagien | |||
| Transaktionsgebühr des Anbieters | |||
| Einrichtungsgebühr | möglich | ||
| Belegarchiv | möglich | ||
| Supportgebühr | möglich | Nein |
Die einzelnen Kostenpositionen einfach erklärt
Gerätemiete oder Kauf
Ein EC Gerät kann man entweder kaufen oder mieten. Beim Kauf bezahlt man einmal, bekommt aber meistens keinen Support, keine Updates und keinen kostenlosen Ersatz bei Defekt. Bei der Miete zahlt man eine monatliche Gebühr, dafür sind oft Wartung und Austausch inklusive. Vert bietet Clover-Geräte im Mietmodell an mit festen, monatlichen Kosten und ohne versteckte Gebühren für die Einrichtung.
Disagien
Disagien sind Gebühren, die bei jeder Kartenzahlung anfallen. Sie gehen an Banken, Kartensysteme, sowie Akzeptanzpartner. Disagien gibt es bei allen Anbietern und sie sind nicht verhandelbar. Wie hoch sie sind, steht im Vertrag und sollte immer vorab klar sein. Vert zahlt den vollen Umsatz an den Händler aus. Disagien und Gebühren werden einmal im Monat separat abgerechnet. Das sorgt für mehr Übersicht und macht die Buchhaltung einfacher.
Transaktionsgebühren des Anbieters
Manche Anbieter verlangen zusätzlich zu den Disagien noch eigene Transaktionsgebühren – entweder einen festen Betrag oder einen Prozentsatz pro Zahlung. Vert nimmt keine zusätzlichen Transaktionsgebühren.
Monatliche Grundgebühr
Mit der monatlichen Grundgebühr bezahlt man für die Nutzung des Geräts, die Software und den Basis-Support. Diese Gebühr sollte immer im Kostenvergleich berücksichtigt werden – nicht nur der reine Gerätepreis.
Belegarchiv
Nach dem Gesetz müssen alle Zahlungsbelege gespeichert werden. Manche Anbieter verlangen dafür eine extra Gebühr. Bei Vert ist das Belegarchiv kostenlos.
Einrichtung und Support
Für die Einrichtung des EC Kartengeräts, Software-Updates oder besondere Support-Leistungen können extra Kosten entstehen. Diese Punkte sollte man vor dem Vertragsabschluss genau prüfen.
Worauf Händler beim Kostenvergleich achten sollten
Beim Vergleich der Kosten für ein Kartenterminal sollten Händler genau hinschauen.
Das Abrechnungsmodell ist entscheidend: Bekomme ich meinen vollen Umsatz (Brutto-Auszahlung) oder werden die Gebühren direkt abgezogen (Netto-Auszahlung)? Eine Brutto-Auszahlung mit separater Abrechnung ist für die Buchhaltung einfacher und verbessert die Übersicht über die eigene Liquidität.
Auch der Auszahlungszeitpunkt spielt eine große Rolle. Tägliche Auszahlungen, besonders bei Kreditkartenzahlungen, sind nicht selbstverständlich. Manche Anbieter zahlen Kreditkartenumsätze nur einmal pro Woche aus. Für kleine Betriebe, die auf ihr Geld angewiesen sind, ist das ein spürbarer Unterschied. Vert zahlt alle Kartenumsätze am nächsten Bankarbeitstag aus – auch Kreditkartenzahlungen.
Die Vertragslaufzeit lohnt sich genauer anzuschauen – nicht nur als Kostenpunkt, sondern als Leistungsversprechen. Manche Anbieter inkludieren über die gesamte Laufzeit kostenlosen Geräteaustausch und vollständigen Support. Was zunächst wie eine Bindung wirkt, ist in der Praxis Planungssicherheit: bekannte Kosten, kein Geräterisiko, kein separater Servicevertrag.
Der günstigste Gerätepreis allein sagt wenig aus. Erst wenn man alle Kostenpositionen – also das Gerät, die Grundgebühr, Disagien, eventuelle Transaktionsgebühren, das Belegarchiv und den Support – zusammenrechnet, erkennt man die tatsächlichen Gesamtkosten eines Kartenterminal.
Für welche Betriebe ist welches Kartenterminal geeignet?
Mobile Dienstleister und Marktstände brauchen kompakte, akkubetriebene Geräte, die überall eingesetzt werden können – per WLAN oder GSM auch ohne feste Infrastruktur. Bei wenigen Transaktionen pro Tag ist keine Verbindung zu einer Kasse nötig.
In der Gastronomie sind mobile Kartenlesegeräte mit integriertem Belegdrucker sinnvoll. Die Verbindung – ob per WLAN, LAN oder GSM – muss auch in Stoßzeiten stabil bleiben. So können Kartenzahlungen entgegen genommen werden, Trinkgelder einfach erfasst und der Tagesabschluss schnell gemacht werden.
Für den Einzelhandel empfehlen sich stationäre Geräte, die für ein hohes Transaktionsvolumen ausgelegt sind. Hier zählt eine zuverlässige Hardware und eine klare, planbare Kostenstruktur.
Apotheken und Praxen haben besondere Anforderungen: Sie brauchen eine kontaktlose, klar dokumentierte Zahlungsabwicklung wegen der Dokumentationspflichten und vielen Selbstzahler-Leistungen. Eine schnelle Verbuchung und planbare Auszahlungen helfen dem Team und verbessern die Liquidität.
Wachsende Betriebe mit mehreren Standorten profitieren von zentral verwaltbaren Systemen, einer einheitlichen Abrechnung und der Möglichkeit, das System einfach zu erweitern.
Die Vert-Lösung: Kartenterminal mit klarer Kostenstruktur
Vert bietet verschiedene Clover-Terminals an – immer mit einem transparenten Preismodell: Es gibt eine feste monatliche Grundgebühr, keine zusätzlichen Transaktionsgebühren, Brutto-Auszahlung am nächsten Bankarbeitstag und ein kostenloses Belegarchiv.
Clover Pocket
Das Clover Pocket ist das kleinste Gerät im Vert-Portfolio. Es eignet sich ideal für mobile Einsätze, zum Beispiel auf der Terrasse, bei Events oder als Zweitgerät. Digitale Belege können per E-Mail oder SMS verschickt werden, der Akku hält den ganzen Tag. Der Preis liegt bei 5,99 € pro Monat zzgl. Disagien.
Clover Flex
Das Clover Flex kann mobil oder stationär eingesetzt werden. Es hat einen integrierten Belegdrucker und Scanner und eignet sich für den Tischservice in der Gastronomie, für Beratungen vor Ort oder für flexible Standorte. Der Preis: ab 9,90 € pro Monat zzgl. Disagien.
Clover Mini
Das Clover Mini ist die kompakte POS-Lösung für den Tresen. Mit 8″ Touchdisplay, integriertem Scanner und Belegdrucker eignet sie sich besonders für Betriebe mit festem Serviceplatz und hohem Durchsatz. Der Einführungspreis liegt bei ab 19,99 € pro Monat zzgl. Disagien (gültig bis Ende Juni 2026, danach 24,99 € pro Monat zzgl. Disagien).
Alle Geräte lassen sich im direkten Vergleich ansehen.
FAQ
Muss ich Disagien zahlen?
Ja, aber Sie sollten genau wissen, wie und wann diese Gebühren abgerechnet werden. Vert trennt klar zwischen Ihren Umsätzen und den anfallenden Gebühren – das macht die Buchhaltung deutlich einfacher.
Was ist der Unterschied zwischen Disagien und Transaktionsgebühren?
Disagien setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Gebühren für den Kartenherausgeber (die Bank des Kunden), Gebühren für das Kartensystem (z. B. Visa oder Mastercard) und dem Acquirerentgelt für den Zahlungsdienstleister, der die Transaktion abwickelt. Transaktionsgebühren sind Aufschläge, die ein Anbieter zusätzlich zu den Disagien erhebt – und nicht bei jedem vorhanden sind.
Bei Vert fallen keine zusätzlichen Transaktionsgebühren an.
Wann wird Ihr Umsatz ausgezahlt?
Das hängt vom Anbieter ab. Vert zahlt alle Kartenumsätze – inklusive Kreditkarte – täglich aus, jeweils am nächsten Bankarbeitstag. Viele andere Anbieter zahlen Kreditkartenumsätze nur wöchentlich.
Muss ich das Belegarchiv extra bezahlen?
Bei manchen Anbietern ja. Bei Vert ist das Belegarchiv kostenlos enthalten.
Wie erkenne ich versteckte Kosten im Angebot?
Achten Sie auf diese Punkte: Gibt es Transaktionsgebühren zusätzlich zu Disagien? Wird brutto oder netto ausgezahlt? Gibt es Einrichtungsgebühren? Was kostet der Support? Wie lang ist die Mindestlaufzeit? Alle diese Fragen sollten vor Vertragsabschluss geklärt sein.
Lohnt sich Kauf oder Miete?
Miete ist für die meisten Betriebe die flexiblere Lösung: keine hohe Anfangsinvestition, Support und Austausch eingeschlossen, planbare monatliche Kosten. Vert bietet ausschließlich das Mietmodell an.
Stand: Juni 2026. Preisangaben zzgl. der gesetzlichen MwSt. und Disagien. Das Clover Mini ist ab sofort erhältlich. Der Einführungspreis gilt bis Ende Juni 2026. Disagien sind transaktions- und vertragsabhängig und werden separat ausgewiesen. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
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